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Programm
Pre-Konferenz Workshops / Diskussionsrunden:
Qualifizierung virtueller Server
Eberhard Kwiatkowski / Thorsten Trittschack
Die Virtualisierung von Computersystemen bietet eine Fülle von
Vorteilen, wie z.B. die gleichzeitige Nutzung von mehreren
Betriebssystemen, den einfachen und kostengünstigen Aufbau von
Testumgebungen und die verbesserte Auslastung von Mehrkern-Prozessoren.
Im Rahmen des Workshops werden die Qualifizierung sowie die Grundlagen
heutiger Virtualisierungstechniken virtueller Maschinen
herausgearbeitet:
- Was ist eine virtuelle Maschine?
- Lebenszyklus virtueller Maschinen
- Regularien für die Qualifizierung von virtuellen Maschinen
- Verantwortlichkeiten
- Einsatzgebiete
- Erstellen virtueller Maschinen
- Konfigurieren und verwalten von virtuellen
Maschinen
- Qualifizierungsplan / Konfigurationsplan
Bewertung von Lieferanten und Service Providern
Karl-Heinz Menges / Dr. Wolfgang Schumacher
- Interne Dienstleister
Auditfrequenz
Risikobasierter Ansatz
Beobachtungen
Follow-up
- Software-Lieferanten
Welche Firmen sollten auditiert werden?
Bewertung vs. Audit
Schwachpunkte
Auditbericht
Rating der Findings
Checklisten
- Service Provider
Outsourcing
Offshoring / Nearshoring
Bewertungskriterien
- Auditbericht
Einblick durch Inspektoren
Electronic Batch Record (EBR)
Frank Behnisch / Dr. Christa Färber
- Prozessbeschreibung
- Definitionen (Typen von „Signaturen“)
- Gesetzliche Grundlagen
- Anforderungen an elektronische Signaturen
- Neues EG-GMP-Leitfaden Kapitel 4 „Dokumentation“
- Votum der EFG 11 zur elektronischen Unterschrift
- Besonderheiten beim Configuration Management und beim Incident
Management
- Prozessführung mit System
- Elektronische Protokollierung und elektronische Freigabe
- Herausforderungen bei der Einführung
Programm
General
1. Risk Management
- Welchen Beitrag können Elemente des Risikomanagments leisten,
den Umfang von Überprüfungen von spezifischen Aspekten (wie
Validierung, Datenintegirät) festzulegen?
- Was bedeutet, den „Umfang einer Validierung durch ein Risiko
Management festlegen“; ist damit die Anzahl der Testfälle oder die
Testtiefe gemeint?
2. Personnel
- Was soll man unter „close co-operation between all relevant
personnel…“ verstehen? Welche formalen Vorgaben sollen hier
eingehalten werden?
- Welche Trainings werden von diesem erwartet?
- Wird eine formale Qualifikation verlangt (z.B. ITIL
Ausbildung oder ähnliches)?
- Welche Rolle muss die QP in der Validierung spielen?
- Ersetzt die QP die QS in der Validierung?
3. Suppliers and Service Providers
- Warum wollen Inspektoren die Auditberichte von
Lieferanten einsehen; widerspricht das nicht
Geheimhaltungsabkommen mit den Lieferanten?
- Auf welche Punkte sollten aus Sicht der Inspektoren bei
Lieferantenbewertungen geachtet werden?
- Gibt es Anforderungen an die Auditierung von
Unterlieferanten?
- Welche Anforderungen an User requirements werden an COTS
(Commercial Off-The Shelf) Produkte gestellt?
- Welche formalen Anforderungen bestehen für die Auswahl
eines Suppliers? Ist die Auswahl zu dokumentieren und zu
begründen?
- Muss der externe Lieferant/Interne IT ein eigenes QMS
haben? Wenn ja, welchen Anforderungen muss dieses QMS
genügen?
Project Phase
4. Validation
- Was ist die Definition von „relevanten Systemen“?
- Gibt es eine Definition von ‚critical’?
- Wie genau müssen in der Inventarliste
GMP-Funktionalitäten beschrieben sein?
- Wie kann die URS auf Basis einer Risikoanalyse
erstellt werden, wenn diese doch eine URS als
Voraussetzung braucht?
- Data flows – sind hier auch systeminterne
Schnittstellen gemeint (z.B. in ERP-Systemen die
Schnittstellen zwischen verschiedenen Modulen)?
- Müssen alle User requirements traceable sein oder
nur die als GMP-relevant eingestuften?
- Welche „Level Of Control“ werden beim Einsatz von
automatisierten Testtools erwartet?
- Wie sollten Test-Skripts und Test-Ergebnisse
aussehen, damit sie von Inspektoren akzeptiert werden?
Operational Phase
5. Data
- Welche Kontrollmechanismen (z.B. MD 5) werden
erwartet?
- Sollten besondere Dateiformate (z.B. XML)
bevorzugt werden?
- Warum werden „built-in checks“ für die
elektronische Schnittstelle gefordert, wenn die
Schnittstelle validiert wurde?
6. Accuracy Checks
- Inwieweit ist die fehlerhaften Eingabe von
Daten in der Validierung zu überprüfen?
- Wie gehen die Inspektoren mit der
Risikobetrachtung um, wenn ein Restrisiko bei
bei der Überprüfung bleibt?
7. Data storage
- Wie oft sollten die Lesbarkeit und
Zugriffsmöglichkeiten von Daten überprüft
werden?
- Welche Ansprüche werden an den
physikalischen Schutz gestellt?
8. Printouts
- Werden dezidiert Papierausdrucke
verlangt oder reichen nicht auch
elektronische Dokumente?
- Was kennzeichnet „clear printed“
Ausdruck von normalen Ausdrucken?
9. Audit Trail
- Was sind die notwendigen
Bestandteile eines Audit Trails?
- Welche Anforderungen werden an
die regelmäßige Auswertung des Audit
Trails gestellt?
- Wie soll mit „Altsystemen“ ohne
Audit Trail umgegangen werden?
- Kann man sich auch einen
„papierbasierten“ Audit Trail
vorstellen?
- Was versteht man unter
GMP-relevanten Daten?
10. Change and Configuration
Management
- Welche Kontrollen sind bei
der Änderung der Konfiguration
erforderlich?
- Müssen auch Changes ohne GMP
Relevanz kontrolliert
durchgeführt werden?
11. Periodic Evaluation
- Was wird unter
periodisch verstanden?
Welche Zeiträume werden z.B.
minimal erwartet?
- Können solche
periodischen Bewertungen im
Annual Report oder PQR
aufgenommen werden; müssen
sie dort aufgenommen werden?
- In wessen Verantwortung
liegt die Durchführung der
periodic evaluation? Kann
man dies an den
Dienstleister delegieren?
12. Security
- Sind mit operators
die User des Systems
gemeint? Falls ja, was
ist der Unterschied zu
der Audit Trail
Forderung?
- Die Identität der
Anwender von „Management
Systems for data and for
document“ sollen
aufgezeichnet werden.
Was ist mit Management
Systems gemeint und gilt
diese Anforderung nicht
für Steuerungssysteme?
- Wie oft müssen die
User ihre Passwörter
ändern?
- Wie oft sind
Benutzer-Profile zu
überprüfen?
13. Incident
Management
- Was genau ist
mit ‚all incidents’
gemeint? Sind damit
auch service request
(z.B. Rücksetzten
des Passwortes)
gemeint?
- Werden
workarounds für
preventive actions
akzeptiert?
14. Electronic
Signatures
- Ist es
Absicht, dass
die „Bedeutung“
(wie im Part 11)
hier nicht
gefordert wird?
- Wie lange
sind Daten zur
elektronischen
Unterschrift zu
archivieren?
- Welchen
Bedeutung hat
die Vorgabe der
Rechtsverbindlichkeit
im
Innenverhältnis?
- Was ist mit
„same impact
within the
boundaries of
the company“
gemeint?
15. Batch
Release
- Gilt der
Absatz auch
für hybride
Systeme, bei
denen die
Freigabe auf
Papier
erfolgt, die
Protokollierung
der Freigabe
aber sehr
wohl auch im
elektronischen
System
geschieht?
- Gibt es
eine
elektronische
Freigabe?
- Ist bei
„real time“
release eine
automatische
Freigabe
möglich?
16.
Business
Continuity
- Ist
eine
hohe
Verfügbarkeit
für
kritische
Prozesse
gefordert,
unabhängig
davon,
ob deren
Verfügbarkeit
wichtig
ist?
- Muss
die
Systemverfügbarkeit
für
jedes
einzelne
System
getested
werden
oder
genügt
ein
genereller
Test?
17.
Archiving
-
Wie
oft
soll
die
Lesbarkeit
von
archivierten
Daten
überprüft
werden?
-
Reicht
ein
einmaliger
Test
aus
um
die
Lesbarkeit
der
archivierten
Daten
zu
demonstrieren?
Chapter
4:
Documentation
- Wie ist die Schnittstelle ´zwischen Annex 11 und Kapitel 4 zu betrachten?
- Welche Änderungen tangieren den Umgang mit elektronischen Dokumenten?
- Was wurde aus den Vorgaben zur automatisierten Datenzusammenfassung im Draft Annex 11?
- Kann eine Bilanzierung von Verpackungsmaterialien bei elektronischen Kontrollen entfallen?
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